Die meisten Läufer:innen checken dieselben drei Werte auf ihrer Uhr: Distanz, Pace und Herzfrequenz. Aber fürs Traillaufen ist das oft zu wenig. Trailrunning belohnt jene Athlet:innen, die ihre Umgebung genauso im Griff haben wie ihre Fitness. Höhenmeter, Untergrund, Ermüdung und schnelle Entscheidungen sind von großer Bedeutung, weil schon kleine Fehler hier schwere Folgen haben können.
Die folgenden sechs Features deiner COROS-Uhr solltest du unbedingt kennen, wenn du das Meiste aus deinen Trailläufen machen willst. Und sobald du sie einmal ausprobiert hast, wirst du sie nicht mehr missen wollen.
1. Höhendifferenz-Warnungen + Anstiegs-Details
Während du einer Route folgst, warnt dich deine Uhr am Beginn jedes nennenswerten Anstiegs oder Abstiegs und zeigt die Länge des Abschnitts, die Höhenveränderung und die durchschnittliche Steigung. Eine eigene Anstiegsfortschrittsseite zeigt dir die verbleibende Distanz, die verbleibenden Höhenmeter und die aktuelle Steigung – und wird in Echtzeit aktualisiert, während du den Anstieg bewältigst.
In der COROS-App kannst du dir im Erkunden-Tab die verschiedenen Höhenabschnitte einer Route auch vorab schon ansehen. Jeder Anstieg ist nach Schwierigkeit kategorisiert und farblich markiert, damit du genau weißt, wann ein langer Anstieg oder ein schneller Bergab-Teil kommt – und wann du dich darauf vorbereiten solltest.
*Verfügbar in diesen Modi: Laufen, Traillauf, Wandern
Erfahre mehr über Höhendifferenz-Hinweise →

2. Zurück zum Start
Eine neue Strecke zu erkunden wird kompliziert, sobald man eine Abzweigung verpasst hat oder alle Trail-Gabelungen gleich aussehen. Zurück zum Start löst dieses Problem – ganz ohne vorab geladene Route oder Handyempfang.
Halte während deines Trailruns einfach den Zurück-Button gedrückt, scrolle zu Navigation und wähle Zurück zum Start. Deine Uhr verfolgt deine GPS-Spur zurück und führt dich denselben Weg zurück, den du gekommen bist.
Mit dieser Sicherheit im Hinterkopf weißt du, dass du jederzeit wieder zu deinem Ausgangspunkt zurückfindest.
Lies mehr über Zurück zum Start →
3. Sicherheitsalarme

Beim Traillaufen gibt es immer gewisse Unsicherheitsfaktoren – vor allem, wenn du alleine oder in einer dir unbekannten Gegend unterwegs bist oder bei einem Ultralauf an deine Grenzen gehst. Sorge für mehr Sicherheit, indem du Sicherheitsalarme aktivierst und so von dir ausgewählte Personen benachrichtigt werden, wenn etwas schiefgeht.
Wenn du in der COROS-App eine Notfallkontaktperson hinzufügst, erhält sie automatisch jedes Mal wenn du eine Outdoor-Aktivität startest eine E-Mail mit einem Live-Tracking-Link. Falls du beim Laufen in eine ungute Situation kommst, halte einfach das Drehrad sieben Sekunden lang gedrückt. Deine Kontaktperson erhält eine SOS-SMS mit deinen exakten GPS-Koordinaten und einem Link, mit dem sie deinen Standort in Echtzeit verfolgen kann, während du dich weiterbewegst.
Zum Einrichten geh auf deinen Profil-Tab in der COROS-App, wähle Sicherheitsalarme und füge einen Kontakt aus deinem Handy hinzu.
Hinweis: Sicherheitsalarme setzen voraus, dass Uhr und Handy per Bluetooth verbunden sind und Mobilfunkempfang besteht, um die Warnung zu senden. Rettungsdienste werden nicht benachrichtigt – sondern nur die in deiner COROS-App festgelegte(n) Notfallkontaktperson(en).
So funktionieren Sicherheitsalarme im Detail →
4. Pace-Strategie
Pacing beim Traillaufen ist ein anderes Kaliber als Pacing bei Straßenläufen.
Mit der Funktion Pace-Strategie wird das allerdings deutlich leichter: Sie erstellt direkt aus deiner Route einen Pace-Plan, der an die Höhenänderungen angepasst wird. Wähle dazu eine gespeicherte Route in der COROS-App, lege deine Zielzeit fest, und die App generiert einen dynamischen, abschnittsweisen Pacing-Plan, der auf das Höhenprofil und dein aktuelles Fitnesslevel abgestimmt ist. Anschließend kannst du Aufenthaltszeiten an einzelnen Verpflegungsstationen feinjustieren und die Wettervorhersage pro Abschnitt einsehen.
Auf der Uhr zeigen dir eigene Daten-Screens deine aktuelle Zielpace, die geschätzte Zielzeit und wie weit du vor oder hinter deinem Plan liegst. Du erhältst Hinweise, sobald du einen Wegpunkt erreichst, und siehst danach, wie viel Zeit du dort verbracht hast – nützlich bei Rennen mit Crew-Unterstützung, wo sich die Zeit an Verpflegungsstationen schnell summiert.
Deine Pace-Strategie passt sich an, wenn du schneller oder langsamer als geplant unterwegs bist, und nach dem Lauf siehst du in einer detaillierten Auswertung in der COROS-App, wie du im Vergleich zu deiner Zielzeit abgeschnitten hast.
„Am meisten begeistert mich, dass ich damit die Komplexität aus Training und Daten direkt in praktische Anweisungen am Handgelenk verwandeln kann. Die Pace-Strategie hilft mir, meine Anstrengungen im Rennen so anzupassen, dass ich mein volles Potenzial mit weniger Ups und Downs ausschöpfen kann.“
-Kilian Jornet

5. Routen erstellen und herunterladen
Erhalte Schritt-für-Schritt-Wegbeschreibungen, Höhendifferenz-Hinweise, Kursabweichungs-Warnungen und mehr, wenn du Routen auf deine COROS-Uhr synchronisierst und mit ihr navigierst. Das hilft beim Erkunden neuer Trails genauso wie bei deiner Zeit- und Krafteinteilung auf bekannten Routen.
Du kannst Routen direkt in der COROS-App importieren oder erstellen. Um deine eigene Route zu erstellen, öffne den Entdecken-Tab, wähle deine Sportart und trage Punkte ein, um Straßen und Wege zu verbinden.
Außerdem kannst du eine GPX-Datei von einer Wettkampf-Website herunterladen oder von Drittanbieter-Apps wie Strava, Komoot und AllTrails synchronisieren. Füge Wegpunkte für Verpflegungsstationen, Wasserquellen oder wichtige Gipfelpunkte hinzu. Dann kannst du deine Route jederzeit – auch während des Laufens – mit deiner COROS-Uhr synchronisieren und mit der Navigation starten.
Erfahre mehr zu Routen und Navigation →

6. Individuelle Daten-Screens
Am Trail können zu viele oder generische Daten mehr ablenken als helfen.
Passe genau die Datenfelder an, die du sehen möchtest: Öffne die COROS-App, gehe zum Profil-Tab, wähle dein Gerät und dann Aktivitätseinstellungen aus. Wähle den Traillauf-Modus und baue bis zu sechs Datenseiten mit den Feldern auf, die für dich wirklich zählen: Höhenmeter, Zeit bis Sonnenuntergang, Steigung, Effort Pace und vieles mehr.
Deine Datenseiten lassen sich übrigens auch mitten in einer Aktivität anpassen – direkt aus der App, während deine Uhr weiter aufzeichnet.
Pro-Tipp: Leg dir ein Datenfeld mit dem Wert „Turn by turn“ (Abbiegehinweise) an, damit du immer siehst, wann/wo die nächste Abzweigung kommt und wie der Weg heißt, während du einer Route folgst.
So personalisierst du deine Daten-Screens →

Die Grundlage für Erfolg am Trail
Jede dieser Funktionen für sich reduziert Unsicherheitsfaktoren beim Laufen. Gemeinsam verändern sie, wie du dich über lange Trail-Strecken bewegst. Und bei den längsten Läufen und Rennen liegt der Unterschied zwischen einem guten und einem schlechten Tag meist nicht in der Fitness – sondern darin, wie gut du dich vorbereitet und alles drumherum im Griff hattest.

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